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Geschichte

Die Technische Universität ist aus dem von Erzherzog Johann gegründeten und am 26. November 1811 den Ständen des Herzogtums Steiermark übergebenen „Joanneum“ hervor gegangen. Unterrichtet wurden zunächst nur naturwissenschaftliche Gegenstände, erst aus einer 1827 geschaffenen Lehrkanzel für technisch-praktische Mechanik entwickelten sich weitere Lehrkanzeln technischer Richtung und legten so den Grundstein für den Aufbau einer Technischen Universität. 

Das Jahr 1861 brachte Österreich die Konstitution und damit das Erwachen des politischen Lebens. Im Jahre 1864 beschlossen die im steirischen Landtag Verantwortlichen dem Joanneum ein neues Statut zu geben. Dieses Statut trat mit kaiserlicher Genehmigung 1865/66 in Kraft. Auf Grund dieses Statuts wurde die Lehranstalt in eine Technische Hochschule umgewandelt. 

1871/72 entwarf das Professorenkollegium ein Statut, welches 1872/73 in Kraft trat. In diesem wurde der Grundsatz der Lehr- und Lernfreiheit sowie die Bedingung der Maturitätsprüfung für die Zulassung zum Studium festgelegt. Damit war die Kaiserlich Königliche Technische Hochschule in Graz den Universitäten gleichgestellt. Im Jahre 1874 wurde die „k.k. Technische Hochschule“ vom Land Steiermark in die Obhut des Staates übergeben. Bereits 1878 wurde die Staatsprüfung eingeführt und 1901 gab es die Zuerkennung des Promotionsrechtes zum „Doktor der technischen Wissenschaften“. 

1935 – 1937 war sie mit der Montanistischen Hochschule zu Leoben als „Technische und Montanistische Hochschule Graz-Leoben“ vereinigt. Am 25. März 1977 wurde die Technische Hochschule auf Grund des neuen UOG in Erzherzog Johann Universität umbenannt.